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24.07.2018

Ein Jahr lang satte Kinder

Schülerinnen und Schüler der Grundschule Altdorf spenden 2.274,10 Euro für das Projekt „S-Löffel“ der Aktion Schutzbengel der Rummelsberger Diakonie

Altdorf – Sie sind dafür gerannt, gesprungen, haben Bälle gekickt und Fragen zum Thema Fußball beantwortet. Jeder Cent der 2.274,10 Euro, die die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Altdorf der Aktion Schutzbengel gespendet haben, wurde von den Kindern hart erarbeitet.

„Ballhelden“ heißt die Aktion, bei der die über 400 Grundschulkinder Ballpaten finden sollten. Die Ballpaten – Eltern, Großeltern, Nachbarn, Freunde – haben dann für jeden verdienten Punkt während der Aktion einen selbst festgelegten Betrag gespendet. Bis zu 25 Punkte konnten die Kinder durch sportliche Aktivitäten und ein Wissensquiz verdienen. Gemeinsam mit den Ballpaten haben sie dadurch eine stattliche Summe erwirtschaftet: 2.274,10 Euro sind für das Projekt S-Löffel der Aktion Schutzbengel der Rummelsberger Diakonie zusammen gekommen. Dieser Betrag ist allerdings nur ein Drittel der Gesamtsumme. Zu gleichen Teilen wurden ebenfalls ein Kinderheim in Peru und ein Fußballlager in Afrika unterstützt. Maßgeblich an der Aktion beteiligt war die Lehrerin einer ersten Klasse, Nora Töwe. Auch die Rektorin der Schule, Carola Stöhr, ist beeindruckt von dem Betrag, der durch die Aktion zusammengekommen ist.

Und auch das Projekt S-Löffel findet sie sehr sinnvoll. „Wer von euch hat denn heute morgen zu Hause gefrühstückt?“, fragt sie die Kinder, die ihr auf Bänken gegenübersitzen. Fast alle Finger schnellen in die Höhe. Die Rektorin erklärt den Kindern, dass es in Nürnberg viele Kinder gibt, die nicht jeden Tag Frühstück und Mittagessen bekommen. Und dass das Geld, das die Schülerinnen und Schüler gesammelt haben, ein Schuljahr lang 100 Grundschulkinder satt macht. Die Kinder nicken – sie verstehen sehr gut, wie sinnvoll das Geld eingesetzt wird und wie wichtig ihnen selbst ein leckeres Essen ist.

Als der Schutzbengel die Aula betritt, ist die Freude groß. „Oh, ein Engel!“, rufen die Kinder. Durch das Maskottchen wird ihnen noch bewusster, wofür das gespendete Geld verwendet wird. Sie überreichen den Scheck mit Stolz – und kuscheln sich zum Abschied noch ein bisschen an den Schutzbengel.


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