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31.01.2020

Gottfried unterstützt Gottfried

Evangelischer Gemeindeverein e.V. unterstützt das Seniorenzentrum Gottfried Seiler mit 10.000 Euro.

Feucht – So schließt sich der Kreis: Vor 126 Jahren hatte der damalige Feuchter Gemeindepfarrer Gottfried Seiler den evangelischen Gemeindeverein e.V. gegründet – nun spendet dieser Verein 10.000 Euro für die Ausstattung des Gottfried Seiler Seniorenzentrums. Die Einrichtung der Rummelsberger Diakonie befindet sich derzeit im Bau in der Zeidlersiedlung in Feucht.

Bei der Spendenübergabe dankte Reiner Schübel, Vorstandsvorsitzender der Rummelsberger Diakonie, Roland Thie, dem evangelischen Pfarrer in Feucht und ersten Vorsitzenden des Gemeindevereins sowie Hannes Schönfelder, dem zweiten Vorsitzenden. „Ich danke Ihnen im Namen der Rummelsberger Diakonie für diese tolle Geste. Es ist großartig, dass eine solche Unterstützung möglich ist.“

Eine Pflegeeinrichtung in Feucht: Das war Pfarrer Roland Thie schon lange ein Anliegen. „Vor einigen Jahren gab es schon entsprechende Überlegungen für eine Einrichtung an anderer Stelle, aber das hat dann nicht geklappt. Bisher gibt es nur eine Einrichtung der Zentralen Diakoniestation im Dekanat Altdorf gGmbH, die betreutes Wohnen anbietet und die Feuchter Senioren müssen deshalb im Bedarfsfall immer umziehen nach Schwarzenbruck, Mimberg oder Altdorf“, erklärt Roland Thie sein Engagement. Wichtig war ihm auch, dass der Träger einer solchen Einrichtung kein privater Investor ist. „Zu befürchten ist, dass dann für die Seniorinnen und Senioren die Preise viel höher wären. Und was, wenn einem privaten Investor irgendwann die Luft ausgeht?“ Im Feuchter Gemeinderat wurde darüber lange diskutiert, so Hannes Schönfelder, der neben seinem Engagement im Gemeindeverein auch Mitglied des Gemeinderats ist. Roland Thie leistete wichtige Überzeugungsarbeit: „Ich finde, es ist die Aufgabe einer Kirchengemeinde, in solchen Diskussionen klar Position für die Menschen zu beziehen.“

Auch die Gemeinde Feucht plant die Unterstützung der Einrichtung mit rund 50.000 Euro. Für Hannes Schönfelder ist dieser Betrag ernüchternd. „Ich habe das auch in der öffentlichen Gemeinderatssitzung gesagt: Viele Gemeinden sehen es als ihre Aufgabe, die nötigen Ressourcen für ein Pflegeheim zu schaffen. Feucht sieht das scheinbar anders. Mit dem Verkauf des Grundstücks an die Rummelsberger haben wir richtig Geld verdient. Und jetzt soll nur so ein kleiner Betrag als Unterstützung gegeben werden. Das ist nicht in Ordnung“, erklärt er seinen Ärger. Pfarrer Thie ist ähnlicher Meinung. „Wenn wir als kleiner Verein der Kirchengemeinde so viel geben können, wie viel mehr könnte dann die politische Gemeinde tun?“, sagt er.

Schon viele Gewerbetreibende rund um Feucht haben für die Ausstattung von „Gottfried“ gespendet – und sind so „Starke Partner“ für das neue Seniorenzentrum geworden. „Wir als SPD-Fraktion und auch die Kollegen von den Grünen haben darum das Sitzungsgeld der Jahresabschlusssitzung für das neue Gottfried gespendet. Wir sind damit zwar nur ein kleiner Partner, aber wichtig war es uns trotzdem“, ergänzt Hannes Schönfelder abschließend.


Von: Diakonin Arnica Mühlendyck

v.l. Hannes Schönfelder (2. Vorsitzender) und Pfarrer Roland Thie (1. Vorsitzender) übergeben symbolisch die Spende des evangelischen Gemeindevereins e.V. an Diakon Werner Schmidt (Leiter Altenhilfeverbund) und Reiner Schübel (Vorstandsvorsitzender Rummelsberger Diakonie)

Viele Gewerbetreibende unterstützen das Gottfried bereits als „Starke Partner“.

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