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Stiftungszentrum Rummelsberg

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Mathias Kippenberg
Leiter Stiftungszentrum

Rummelsberg 2 | 90592Schwarzenbruck
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08.08.2018

Hund „Stella“ und ein Wochenende

Rummelsberger Stifter-„Familie“ traf sich in Nürnberg

Rummelsberg/ Nürnberg – Die meisten kennen sich schon seit langem, daher hatte das jetzige Treffen fast den Charakter einer Familienfeier. Noch dazu, da sich alle in einer Sache einig sind: Sie haben sich in Form einer Stiftung am Rummelsberger Stiftungszentrum dafür entschlossen, anderen zu helfen. Zum elften Mal kamen die Stifterinnen und Stifter jetzt anlässlich ihres Jahrestreffens in Nürnberg zusammen.

Im „Wiener Cafe“ der Nürnberger Senioreneinrichtung Stift St. Lorenz, einer Einrichtung der Rummelsberger Diakonie, begrüßte sie Diakon Mathias Kippenberg, Leiter des Stiftungszentrums, und Fundraising-Referentin Eva Neubert herzlich. Unter der Überschrift „Mit Stiftern im Gespräch“ hatte Kippenberg neben dem gemütlichen Beisammensein ein vielseitiges und informatives Programm den verschiedenen Tätigkeitsfeldern der Rummelsberger Diakonie für den Nachmittag und Abend vorbereitet.

Wer eine Stiftung am Rummelsberger Stiftungszentrum einrichtet, hat sich entschlossen anderen langfristig zu helfen. Das „Wem“ und „Wie“ richtet sich dabei ganz nach den Vorgaben und Wünschen der Stifterinnen und Stifter, sei es für eine gute Aus- und Weiterbildung Heranwachsender, sei es für die Unterstützung und Begleitung von Menschen mit Behinderung, kranker oder alter Menschen. Viele der Stifterinnen und Stifter kamen durch eigene Erlebnisse zu der Überzeugung, eine der Einrichtungen der Rummelsberger Diakonie zu unterstützen, oder die Arbeit ergänzend mittels ihrer Stiftung zu begleiten. So hörten sie interessiert den Mitarbeitenden des diakonischen Trägers zu, die aus ihren Fachbereichen berichteten.

Vom Umbau eines Hallenbades in einen Therapie- und Kreativraum in Form eines Theaters erfuhren sie ebenso wie von der in Rummelsberg geplanten Wohngemeinschaft für fremdbeatmete Menschen. Was sich Neues tut berichtete Vorstandsvorsitzender Dr. Günter Breitenbach persönlich und Diakon Christian Oerthel, Leiter des Fachbereichs Bildung und Berufliche Schulen)sprach über Bildungsangebote sowie die Umgestaltung der Lernräume.

„Alt & Jung gemeinsam unterwegs“ – Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Insel Schütt hatten mit Bewohnerinnen von St. Lorenz im Bayerischen Wald einen Kurzurlaub verbracht. Was sie dort erlebten und unternahmen zeigte der Film, den Claudia-Lisa Liebel vom Fach- und Betreuungsdienst des Stifts St. Lorenz vorstellte. Nach dem Motto „Geht nicht, gibt’s nicht“ waren sie mit den Seniorinnen, die teils im Rollstuhl sitzen, sogar auf dem Waldwipfelpfad im Nationalpark Lusen unterwegs. Der Lohn ihrer Mühe waren strahlende Gesichter und wunderbare Ausblicke, wie sie im Film zu sehen waren.

Ein besonderer Gast kam erst gegen Ende ins „Wiener Cafe“: Zusammen mit ihrem Frauchen Anja Seidel (Schauspielerin, „Stimme“ und Moderatorin) war Therapiehund „Stella“ zu Besuch. Beide besuchen seit rund drei Jahren Menschen mit Demenz im Nürnberger Hermann-Bezzel-Haus der Rummelsberger Diakonie. Der Blick in die treuen Hundeaugen, der Kontakt zu der ausgebildeten Hündin erreiche die Bewohnerinnen und Bewohner ganz anders, als sie es je könne, berichtete Seidel. Sei es dass diese die Hündin streicheln, ihr Leckerlis geben oder mit ihr Spazieren gehen - das Angebot sei für die Seniorinnen und Senioren eine wichtige Bereicherung des Alltags. Fast täglich besuche sie für zwei Stunden die Menschen in St. Lorenz, so Seidel, erlebe, wie wohltuend Stella auf die Menschen wirke.

Mit lebhaften Gesprächen, Fragen und Diskussion endete das Stiftertreffen im Lorenzer Stift. Denn danach standen noch ein Besuch im Neuen Museum und ein gemeinsames Abendessen auf dem Programm.


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